top of page
All Posts


PPA bei Photovoltaik: der dritte Erlösweg — und was er vom Investor verlangt
Auf einen Blick: Neben Einspeisevergütung und geförderter Direktvermarktung gibt es einen dritten Weg: den Direktverkauf an einen Abnehmer über ein PPA. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz nennt ihn sonstige Direktvermarktung. Er bringt keine Marktprämie, dafür die Grünstromeigenschaft — und er verlagert das Erlösrisiko vollständig auf den Anlagenbetreiber. Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt weder eine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- noch
vor 2 Tagen21 Min. Lesezeit


Honorarberatung: woran man sie erkennt – und woran nicht
Auf einen Blick: Honorarberatung ist kein geschützter Begriff. Das Gesetz kennt vier Regelungen, die Provisionsfreiheit verlangen — zwei davon sind eigene Erlaubnisse: § 34h GewO und § 34d Abs. 2 GewO. Welchen Status ein Berater hält, steht in einem öffentlichen Register, und er muss ihn vor der ersten Beratung offenlegen. Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- oder Anlageberatung sowie keine konkrete Anlageempfehlun
21. Okt.17 Min. Lesezeit


Auslagerung der Pensionszusage: welche Wege es gibt — und was sie voraussetzen
Auf einen Blick: Pensionszusagen lassen sich auslagern — Dieser Beitrag stellt sechs Gestaltungswege und ihre Voraussetzungen vor. Keiner davon ist ein bloßer Vorgang der Bilanzierung. Der Übertragungswert bemisst sich nach dem Barwert, nicht nach der Steuerbilanz, und der Betriebsausgabenabzug kann sich über zehn Jahre strecken. Entscheidend ist, welches Modell zur Ausgangslage passt. Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt weder eine Recht
14. Okt.15 Min. Lesezeit


Das Private Placement Memorandum: was drinsteht — und woran man ein belastbares erkennt
Auf einen Blick: Ein Private Placement Memorandum (PPM) ist die Verkaufsunterlage einer nicht öffentlich angebotenen Beteiligung — einer Privatplatzierung. Der Begriff stammt aus dem angelsächsischen Markt; das deutsche Recht kennt ihn nicht. Was ein solches Dokument enthalten muss, richtet sich danach, um welche Art von Angebot es geht — beim Spezial-AIF um den Katalog des § 307 KAGB. Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- o
7. Okt.18 Min. Lesezeit


Nach dem Unternehmensverkauf: warum die Vermögensstrukturierung die schwierigere Hälfte ist
Auf einen Blick: Vermögensstrukturierung ist die systematische Planung und Aufteilung eines Vermögens. Mit dem Verkauf endet die Unternehmerrolle, nicht die Verantwortung dafür. Aus einem illiquiden Klumpen wird über Nacht Liquidität — und die ist kein neutraler Parkplatz. Die Strukturierung beantwortet zuerst, welche Aufgabe jeder Teil des Vermögens hat, und erst danach, worin investiert wird. Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechts-, Steuer-, Versich
5. Okt.12 Min. Lesezeit


Sachwerte als Inflationsschutz? Was die Zinswende gezeigt hat
Auf einen Blick: Sachwerte schützen nicht automatisch vor Inflation. Entscheidend ist der Realzins, nicht die Teuerungsrate. 2023 fielen deutsche Wohnimmobilien um 8,5 Prozent, während die Verbraucherpreise um 5,9 Prozent stiegen. Wer Sachwerte hält oder aufbaut, prüft Einstiegspreis, Fremdkapitalquote und Ertragsindexierung — nicht das Etikett. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- oder Anlageberatung. Investitionen i
29. Sept.10 Min. Lesezeit


Vermögensverwaltende GmbH: Steuerstundung statt Steuerersparnis
„In der GmbH zahlst du nur 15 Prozent Steuern, privat fast 27." Mit diesem Satz wird die vermögensverwaltende GmbH — im Volksmund „Spardosen-GmbH" — seit Jahren als Steuersparmodell verkauft. Die Zahl stimmt sogar, aber sie erzählt nur die halbe Geschichte. Und die zweite Hälfte entscheidet, ob sich die Konstruktion im Einzelfall rechnet oder ob sie zum teuren Irrtum wird. Dieser Beitrag richtet sich an Unternehmer, Gesellschafter-Geschäftsführer und vermögende Privatpersonen
25. Sept.10 Min. Lesezeit


Unternehmen als Altersvorsorge? Das Klumpenrisiko im Unternehmervermögen
„Mein Unternehmen ist meine Altersvorsorge." Diesen Satz sagen viele Unternehmer mit Stolz — und er beschreibt damit weniger ein Vorsorgekonzept als ein mögliches Klumpenrisiko. Das Vermögen steckt dann weitgehend in einem einzigen, schwer verkäuflichen Wert, dessen Preis sich erst beim Verkauf zeigt und dessen Schicksal am selben Unternehmen hängt wie das Arbeitseinkommen und oft auch die Betriebsimmobilie. Vorweg, zur Fairness in beide Richtungen: Selbstständige sind im Dur
15. Sept.9 Min. Lesezeit


Pensionszusage für den Gesellschafter-Geschäftsführer: Warum heute die Gesamtstrategie entscheidet
Die Pensionszusage ist eines der ältesten und wirkungsvollsten Instrumente der Unternehmerversorgung — und eines der voraussetzungsreichsten. Der Grundgedanke überzeugt bis heute: Die GmbH sagt ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) eine Betriebsrente zu, bildet dafür Rückstellungen und mindert so den steuerpflichtigen Gewinn. Geld, das sonst an das Finanzamt ginge, arbeitet für die eigene Rente. Über die Tragfähigkeit entscheidet allerdings nicht der Steuereffekt allein.
14. Sept.10 Min. Lesezeit


EEG-Novelle 2027: Was der Regierungsentwurf für PV-Investoren bedeutet
Ende Juli 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein neues EEG beschlossen. Für PV-Investoren kann das eine der wichtigsten Weichenstellungen seit Jahren sein — und sie wird gerade in beide Richtungen überzeichnet: Die einen rufen zum Torschlusskauf, die anderen erklären die Photovoltaik für tot. Beides greift zu kurz. Dieser Beitrag richtet sich an PV-Investoren und Unternehmer, die wissen möchten, wie sich die EEG-Novelle 2027 konkret auf ihre Investitionen auswirkt: E
8. Sept.11 Min. Lesezeit


Private-Equity-Fonds: Was Kosten und Kennzahlen aussagen
Denn bei Private Equity entscheidet nicht die beworbene Zahl über das Ergebnis einer Beteiligung, sondern zwei Dinge, die selten auf der ersten Folie stehen: die Kosten und die Frage, welche Kennzahl da eigentlich genannt wird. Dieser Beitrag richtet sich an Unternehmer und Anleger, die die tatsächlichen Kosten und Kennzahlen von Private-Equity-Fonds verstehen wollen — und rechnet beides nach. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Ve
2. Sept.10 Min. Lesezeit


Private Markets: neue Chancen für Investoren – worauf es bei Zugang, Auswahl und Kosten ankommt
Ob eine solche Anlage trägt, entscheidet sich grundsätzlich weniger an der Frage, ob überhaupt investiert wird, als an vier Punkten: am Zugang, an der Auswahl des Fonds, an den Kosten und am Anteil im Portfolio. Die Gebühren stehen dabei vertraglich fest, die Mehrrendite nicht — das ist der Grund, warum diese vier Punkte vor die Zeichnung gehören und nicht danach. Dieser Überblick richtet sich an Unternehmer und vermögende Privatinvestoren: Er ordnet die vier Punkte der Reihe
1. Sept.16 Min. Lesezeit


Photovoltaik-Ertragsprognose: die Zeilen, die in der Rechnung fehlen
Auf einen Blick Eine Photovoltaik-Ertragsprognose beantwortet eine technische Frage: wie viele Kilowattstunden eine Anlage voraussichtlich erzeugt. Für einen Investor beginnt die Betrachtung erst danach — denn aus Kilowattstunden müssen erst Erlöse werden. Auf der Ertragsseite entscheidet, ob die Zahl ein P50 oder ein P90 ist. Auf der Erlösseite entscheiden fünf Größen, die in Prospektrechnungen regelmäßig fehlen. Dieser Beitrag nennt keine Rendite — er nennt die Größen, ohne
27. Aug.25 Min. Lesezeit


Solarpark kaufen: Was heute über ein gutes Investment entscheidet
Auf einen Blick: Ein Solarpark bleibt ein Sachwert mit realer Substanz — die Spielregeln haben sich allerdings verschoben. Über den Erfolg entscheiden heute weniger Kaufpreis und Ertragsprognose allein, sondern Stromvermarktung, Erlösabsicherung, Speicher, Finanzierung und der regulatorische Rahmen. Der Neubau kostet 700 bis 900 Euro je Kilowatt Peak, mit Speicher rechnerisch rund 970 bis 1.300 (Fraunhofer ISE, Stand 2024). Der Kaufpreis eines bestehenden Parks folgt daraus n
25. Aug.21 Min. Lesezeit


Unterstützungskasse und Insolvenzschutz: Warum Gesellschafter-Geschäftsführer genauer hinschauen sollten
Auf einen Blick: Die Unterstützungskasse ist für Unternehmer ein leistungsfähiger Weg der betrieblichen Altersversorgung: Sie ist nicht an die 8-Prozent-Grenze des § 3 Nr. 63 EStG gebunden, und die Zusage muss in der Handelsbilanz nicht passiviert werden (Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB). Die Versorgung über sie ist gesetzlich insolvenzgeschützt — der Pensions-Sicherungs-Verein springt ein, wenn das Trägerunternehmen insolvent wird (§ 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BetrAVG). Ob ein...
20. Aug.22 Min. Lesezeit


Batteriespeicher-Investment: Was die Rechnung 2026 wirklich trägt
Auf einen Blick: Ein Batteriespeicher verdient nicht daran, Strom zu erzeugen, sondern daran, ihn zu verschieben. Das Rohmaterial dafür ist messbar: 2025 war der Börsenstrompreis in 573 von 8.760 Stunden negativ (Bundesnetzagentur, 05.01.2026) – 2022 waren es 69. Dazu kommen zwei Zeilen, die in älteren Kalkulationen fehlen: ein geplantes Netzentgelt ab 2029 und ein Kapazitätsmarkt, dessen erste Ausschreibung bereits läuft – während Zuschläge erst nach der noch ausstehenden...
18. Aug.16 Min. Lesezeit


Betriebliche Altersvorsorge: Was Arbeitgeber entscheiden — und wofür sie haften
Auf einen Blick: Betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitgeber keine Wohltat, sondern ein Pflichtenkreis mit Haftung: Wer Entgeltumwandlung anbietet — und dazu ist jeder auf Verlangen verpflichtet —, steht für die zugesagte Leistung ein, auch wenn ein externer Träger sie erbringt (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG). Welcher Durchführungsweg passt, entscheidet die Bilanz, nicht der Vertrieb. Für den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer gelten andere Regeln. Hinweis: Dieser
6. Aug.22 Min. Lesezeit


Einspeisevergütung 2026: Warum die Zahl für Investoren nur die halbe Wahrheit ist
Auf einen Blick: Die feste Einspeisevergütung 2026 liegt für neue Dachanlagen bis 10 kWp bei 7,70 ct/kWh (Überschuss) bzw. 12,22 ct/kWh (Volleinspeisung), gültig für Inbetriebnahmen vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 (Bundesnetzagentur, abgerufen 17.08.2026). Für Investoren zählt aber weniger dieser Satz als die Frage, was eine Kilowattstunde Solarstrom am Markt überhaupt noch wert ist – Stichwort Kannibalisierungseffekt. Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeine
4. Aug.12 Min. Lesezeit
bottom of page